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Thorsten Rother arbeitet seit Ende der 1990er-Jahre als Fotograf und visueller Autor. Über fast drei Jahrzehnte realisierte er umfangreiche Produktionen für international bekannte Marken, Unternehmen und Agenturen.
Rother setzte sich früh mit den Auswirkungen generativer KI auf Fotografie und visuelle Kommunikation auseinander. 2023 sprach er auf der Creative Content Conference der PHOTOPIA Hamburg in seinem Format „Von der Dunkelkammer zur künstlichen Intelligenz“ über den technologischen Umbruch der Fotografie. Seine Arbeit und seine Positionen wurden unter anderem in der PAGE, ProfiFoto, PHOTOGRAPHIE und digit! besprochen und veröffentlicht. 2025 wirkte er am KI-Whitepaper des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA mit.
Im Mittelpunkt seiner heutigen Arbeit stehen sein Archiv sowie neue künstlerische Arbeiten, die sich mit Menschen und Orten im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen beschäftigen. Seine Bilder erzählen von persönlichen Begegnungen, Veränderungen und vergänglichen Momenten – zwischen Beobachtung, Inszenierung und Dokumentation. Ausgewählte Motive und Serien erscheinen als Editionen, Prints und Bücher.